Ich bin grad mal kurz raus aus den historischen Romanen und bin bei einer wunderbaren Chinareisebeschreibung gelandet. Polly Evans, Wer niemals Reis mit Stäbchen aß. Das war wirklich ein tolles Buch. Ich hab mich richtig gefreut, dass ich es gekauft und nicht geliehen habe, werde es bestimmt noch öfter aus dem Regal ziehen und darin lesen.
Die Autorin hat als Kind u.a. in Hongkong gelebt und macht sich im 21. Jh. nach einem kurzen Sprachkurs in Sachen Mandarin-Chinesisch auf die Reise quer durch China. Kreuz und quer durch China. Sie beschreibt ganz wunderbar respektvoll, humorvoll, wissensvoll das Land, das sie erlebt, erreist. Sie beschreibt den geschichtlichen Hintergrund, sie beschreibt Maos grüne Zähne, sie beschreibt die Geschichte der gebundenen Füße, sie ist dabei einfühlsam und keineswegs verachtungsvoll.
Ich habe dieses Buch verschlungen und freu mich auf mehr Lesematerial von Polly Evans.
Jau!
Viel Grün
Platsch mit Ben




Brigitte Riebe, Die Hüterin der Quelle
Wo sind bloß die Ostereier - Andreas Német
