Wir haben heute unser Familienfahrrad endlich eingeweiht. Meinen soliden Roten Blitz, den ich letztes Jahr bekam, aber dann noch nicht benutzen konnte.
Heute war das Wetter herrlich und wir wollten einen Gegenpunkt zum Erforschen der neuen Heimat setzen, nämlich einen Besuch in der Umgebung der jetzigen “alten” Heimat, im Alten Land. Die Obstbäume sind grade am Blühen, und überhaupt.
Wir haben also das Kerlchen behelmt und in seinen Sitz geschnallt, die Fahrräder noch mal mit mit ausreichend Luft auf den Reifen versehen.

Dann ging es mit der S-Bahn nach Neugraben. Von dort sind wir erst mal etwas in die Irre gefahren, weil da plötzlich so viele neue Straßen mit Kreisverkehr waren, die aber alle im altländischen Nirvana endeten. Aber letztendlich haben wir die Obstbäume denn doch gefunden und konnten schön idyllisch auf den alten Deichen entlangradeln.
Wir haben sogar einen Supermarkt von der Sorte mit den vielen Kameras gefunden und konnten uns etwas zu trinken besorgen. Christoph fand den Parkplatz toll, da gab es soviel Datühs und Datahs und Wahs (Hunde).
Ich hab noch ein bisschen mehr Geblühe photographiert, es war einfach so schön.
Ich hab das sehr genossen, einfach so dahinzuradeln. Es war nicht zu warm, aber die Sonne schien ganz herrlich. Christoph war auch die meiste Zeit guter Dinge und erzählte hinter mir von At (wahlweise halt Auto oder Ente [kann dann auch Vogel sein]) und von Wuh (großes Tier, manchmal Kuh, oft auch Pferd) und überhaupt.
Als wir etwas mehr als die halbe Strecke hinter uns hatten, wurde er dann sehr nölig. Noch ein paar Kilometer weiter war er dann eingeschlafen, er sank ein wenig in sich zusammen, war ja aber fest im Sitz vertäut.
Pünktlich zur Ankunft in Buxtehude war er wieder wach. Wir haben gleich ein nettes Restaurant gefunden, wo es sogar draußen einen Kinderhochstuhl gab. So konnten wir schön im Schatten unser Mittagessen genießen. Christoph hat sogar sein eigenes Essen geschmeckt, er hat gar keinen Futterneid gehabt.
Und hier noch ein Bild von meinem Roten Blitz und mir :-)
Gibt es auch Getränkeneid?
Nach dem Essen zerrte das Kind uns durch die Fußgängerzone machten wir noch einen kleinen Bummel :-)
Und schlussendlich haben wir sogar den Bahnhof gefunden und mussten fast gar nicht lange auf eine heimwärtsfahrende S-Bahn warten.
Fazit: Das war eine ganz tolle Tour, Christoph ist schon beim Wickeln fast eingeschlafen und schläft seitdem wie ein winziger Stein, dem A tut der A weh und mir die Knie, aber es war einfach nur schön und absolut wiederholenswert :-)













Rapsfeld
Lecker, Maus!
Sandra Lessmann: Sündentochter