Verfasst von: rosa67 | 2. Juli 09

Und dann Streicheleinheiten

Beim Zubettgehen, geflüstert:

Mama: “Schlaf gut, mein kleines Fröschchen.”
Christoph: “Schlaf gut, meine kleine Mama.”  (Warum muss ich da jetzt an das Löwenkind denken?)

Mama: “Ich hab dich lieb, mein Fröschchen.”
Christoph: “Ich hab dich auch lieb, Mama.”

Hach!

Verfasst von: rosa67 | 2. Juli 09

Autoritäre Erziehung

Beim Abholen aus dem Kindergarten, geäußert mit all dem Nachdruck, zu dem so ein kleiner Kerl so in der Lage ist:

“Mama, nein, sollst Du Tistoff Ruhe lassen.”

“Mama, nein, ich bielt hier.”

“Mama, nein, ich kannt deswegen nicht nach Hause fahren, nein.”

Verfasst von: rosa67 | 2. Juli 09

Jungs

Heute im Supermarkt mit Christoph. Einkaufen. Blaubeeren, Quark, Getränke. Dort treffen wir auf eine Gruppe Jungs, auf keinen Fall über 18, die anscheinend sehr erwachsen sein wollen. Die kaufen auch ein. Sie stehen bei den etwas härteren Getränken, es wird kichernd diskutiert, ob denn nun Wodka oder Rum besser knallt. Oder was. Lauthals und ein bisschen stotternd erzählen sie von ihren Besäufnissen. Und kichern.

Christoph schaut sich das Ganze an. Und kommentiert lauthals. Sehr lauthals.

“Da sind Jungs. Taufen ein die Jungs. Jungs haben auch einen P.eni.s.”

Ähmtja.

Verfasst von: rosa67 | 30. Juni 09

Angemeldet

… hab ich Christoph und mich zu diversen Kursen im Herbst in der hiesigen Familienbildungsstätte und freue mich schon!

Verfasst von: rosa67 | 30. Juni 09

Lecker

Gestern hatte ich mit Frau Kaiser einen extrem leckeren Abend im Sapa am Schlump. Leider ist keine Website vorhanden, aber wer gern vietnamesisch speisen mag und mal weg vom asiatischen Einheits-Glutamat-Gepampe mag, der ist hier richtig :-)

Lecka!!!

Verfasst von: rosa67 | 30. Juni 09

Kollegen, Gelehrte, Traktoren

Christoph wächst ja im Schatten einer juristischen Fakultät heran. Ich denke manchmal, dass das auf seine Verhandlungstechniken durchaus abfärbt. Ansonsten genieße ich es, dass er in dieser Fakultät durchaus liebevoll aufgenommen ist.

Mein Kollege vom Büro nebenan hat Christoph gestern einen wunderbaren Siku-Trecker geschenkt. Richtig fein mit einer Motorhaube zum Öffnen etc. Es folgten zähe Verhandlungen mit dem Kinde, wie weit ein Trecker auf einem Fahrradkindersitz mitzuführen sei oder doch lieber im mütterlichen Rucksack landen sollte. Sehr zähe Verhandlungen. Kind wird mal Anwalt ;-)

Der Trecker ist ansonsten immer noch heiß geliebt. Was für ein wunderbares Geschenk!

Verfasst von: rosa67 | 30. Juni 09

Verzögerungstaktik

Herr Wutz wollte heute nicht ins Bett gehen, er wollte auch schon gar nicht ins Bett gebracht werden und noch mehr schon gar nicht wollte er bettfertig gemacht werden. Als alles Gezetere nix nützte, verfiel er auf einen Trick. Trick 17: “Ich hat solche Bauchweh”. Die Wutzeltern waren nun erst mal verunsichert. Schmerz und Weh kann man ja nicht so einfach abwinken, oder?

Christoph wollte gern via Arzttelefon (aka Gegensprechanlage) seine Schmerzenslage klären. “Dokta anrufen!” Er raste zum Arzttelefon, griff beherzt nach dem Hörer und lauschte dem Vogelkonzert von unten. Wir Eltern forderten ihn nun auf, doch bitte schön mit dem Arzt zu sprechen, dem Arzt zu erzählen, was er denn  nun habe …

“Aaaatz! Ich hat eine Täcka! Mit Motor und mit Auspuff!” Bauchschmerzen vergessen …

Verfasst von: rosa67 | 27. Juni 09

Dickicht

Unser Balkon ist dieses Jahr sehr grün und üppig, so hatte ich mir das ja auch vorgestellt. Es ist jetzt ein wenig eng :-)

Dschungelbalkon

Verfasst von: rosa67 | 26. Juni 09

Glücklich schwelgend

Dank meines väterlichen Erbguts bin ich früher immer einigermaßen gut photographisch ausgestattet gewesen. Im Zeitalter der digitalen Photographie hat sich das ein wenig geändert. Mag vielleicht auch daran liegen, dass mein Vater es gar nicht mehr eingesehen hat, seine selbstverdienende Tochter mit sonem Kram auszurüsten. Verständlich.

Letztes Jahr habe ich mir von einer Steuerrückzahlung meine erste ernstzunehmende Digitalkamera gekauft, meine Ni.kon D40. Ich bin damit sehr glücklich. Wirklich. Aber ich hätte dennoch ein paar Euro mehr anlegen sollen, denn meine digitale Nikon kann nicht das, was die etwas besseren digitalen Ni.kons können. Sie kann nämlich nur mit ganz wenigen Objektiven umgehen. Dabei hab ich etliche Objektive und Linsen und sowas für meine olle geliebte analoge Ni.kon, die diese schon von ihrer noch olleren geliebten Ni.kon-Vorgängerin geerbt hat. Aber so richtig einsetzbar sind die also nicht.

Und ich habe nicht bedacht, dass ich es mit der ganz ollen analogen N.ikon geliebt habe, Makroaufnahmen zu machen. Klar, ein Makro-Objektiv hatte ich damals nicht, aber ich hab sone Linse von meinem Vater geerbt, die er schlicht “Vorsatzlinse” nannte und mit der ich prima nah ran konnte.

Und nu dachte ich, ich kann die gar nicht benutzen mit der D40. Aber, wie ich eben probierte, es geht. Und nun habe ich eine wunderbare 57. Könnte bitte mal jemand die 55 und 56?

Verfasst von: rosa67 | 26. Juni 09

Projekt Buggyfrei

Im Urlaub haben wir weitestgehend auf ihn verzichtet, an den Wochenenden ist er eigentlich auch seltenst dabei. Der Buggy.

Aber im Alltag ist er noch stets und ständig zu finden. Wenn ich mit Christoph mit der U-Bahn zu Rush-Hour-Zeiten in die City fahre, ist es einfach irgendwie praktischer, wenn das Kind gefesselt und geknebelt angeschnallt im Buggy sitzt.

Nur muss man ja irgendwie auch Fortschritte machen, und spätestens, wenn das Kind 18 ist, soll es alleine laufen. Und irgendwann ist es halt immer anstrengender, das Kind von irgendwas zu entwöhnen.

Also starte ich jetzt in das Projekt Buggyfrei. Langsam und behutsam. Heute durfte Christoph ohne Buggy in die U-Bahn steigen und ohne Buggy wieder raus und ohne Buggy auf die Rolltreppe und ohne Buggy wieder runter. Ich hab derweil den Buggy betreut und das abenteuerlustige Kind von allzu abenteuerlichen Unternehmungen abgehalten. Der Weg durch den Park zur Arbeit und zur KiTA war selbstverständlich auch buggyfrei. Zurück ging es auch ganz gut, und wenn das so weiter geht, dann bleibt der Buggy bald zuhause.

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