Verfasst von: rosa67 | 8. November 09

Frost / Plastikdöschen / Vakuum

Ähäm! Ich hab da mal so eine hausfrauliche Frage. Es ist nämlich so, dass mein Schatz und ich – von Christoph wissen wir da noch nix genaues – tiefkühlmäßig unbegabt sind. Wir haben dann so Hühnerkeulen oder Hack oder Tatar oder so oder was auch immer, Reste, weiß der Geier. Das wollen wir gerne in unserer Tiefkühltruhe aufbewahren. Wir haben Gefrierbeutel, wir haben sogar von des A’s Mama T.upper.ware geerbt, aber immer, wenn wir das dann öffnen, sieht es eklig aus und voller Eiskristalle und überhaupt.

Wir pressen ja schon die ganze Luft raus, aber nix da mit Vakuum, es kristallt und gefrierbrandet und schaut eklig aus.

In meiner Verzweiflung dachte ich schon an die Anschaffung von so einem Vakuumintiefkühlmachgeräts. Wie halten Sie es, meine lieben Leserinnen?

Verfasst von: rosa67 | 8. November 09

Alle Zähne sind noch da, alle Zähne alle

Als ich noch ein kleiner Teenager war, so ich weiß nicht, vielleicht zwölf oder dreizehn Jahre alt, kann aber auch sein, dass ich auch erst zehn oder elf war,  da hatten wir eine befreundete Familie mit drei kleinen Kindern. Ein Mädchen im Alter meines Bruders, also fünf Jahre jünger als ich, einen kleinen Jungen, der nochmal zwei Jahre jünger war und ein kleines Babymädchen. Mein Bruder war mit der Gleichaltrigen ganz gut befreundet. Und ich hab gern auf den kleinen Jungen aufgepasst. Der war ziemlich wild, also noch mal ne Kategorie wilder als unser kleiner Kerl heute. Meine Mutter hat mit Grausen noch vor Augen, wie der Kleine an einem Bücherschrank hochkrabbelte und daraufhin gemeinsam mit diesem Bücherschrank umstürzte.

Und ich habe mein ganz eigenes Erlebnis mit ihm gehabt, was mir irgendwie heute noch in den Knochen steckt. Das war nämlich so, dass die Mutter nebenan das Babymädchen wickelte und bettfertig machte und ich derweil ein Auge auf den Kleinen haben sollte. Und der hatte es sich zum Vergnügen gemacht, von einer Kommode auf das Bett (mit Metallgestell) zu springen und dort zu hopsen und zu hopsen. Die Mutter fand es wohl nicht so schlimm. Naja, man wird sich denken können, wie es weitergeht. Der Kleine sprang, landete, hopste und federte weiter mit dem Gesicht auf das Metallkopfteil des Bettes. Geschrei, viel Blut, wenig Zähne, viel Bruch. Und mittendrin eine kleine Rosa, die sich mordmäßig schuldig fühlte und sehr sehr sehr erschrocken war.

Es sitzt mir noch heute in den Knochen. Wie sehr, durfte ich gestern feststellen.

Unser kleiner Kerl stand auf seinem Hocker am Waschbecken und wusch sich die Hände und begann, in altbekannter Manier rumzuzappeln. Und nein, er hat nicht die Waschbeckenkante erwischt, sonder ist einfach nur von seinem Hocker gefallen und mit dem Gesicht auf den Metallmülleimer geknallt, natürlich mit dem Mund auf die Kante. Gebrüll, viel Blut! Und der A nicht da, somit also eine vor Panik fast kotzende Mutter, die allein damit zurechtkommen musste. Ich habe mich zunächst fast nicht getraut nachzukucken. Und unglücklicherweise hatten wir zum Abendbrot Hähnchen gegessen, so dass noch Hähnchenreste im Mund waren. Und so sah es zunächst so aus, als wäre neben viel Geschrei und viel Blut auch noch der Worstcase wenig Zähne eingetreten. Ich tupfte und tröstete und tupfte und schaute. Und entdeckte zum Glück, dass eben doch noch alle Zähnchen drinne waren. Der A, der später schaute, war sich nicht ganz sicher, ob ein unterer Schneidezahn wackelte.

Aber heute hat der kleine Kerl beim Besuch einen megaklebrigen Schokobonbon ergattert, und alle Zähne sind noch drin geblieben.Wackelt also nix.

Aber der Schreck sitzt ganz schön tief!

Verfasst von: rosa67 | 8. November 09

Wochenendschnipsel

Hier in aller Kürze vom Wutzfamilienwochenende:

  • Sonnabend endlich mal wieder die Kaisers besucht und untereinander S.euchenviren ausgetauscht :-)
  • Gestaunt, wie groß Finnley mittlerweile ist.
  • Gestaunt, wie toll die Knirpse sich schon miteinander beschäftigen und wie schnell sie ein ordentliches kaiserliches Wohnzimmer in Chaos verwandeln können.
  • Den leckeren Kaiser-Kaffee genossen.
  • Mich besonders über zwei Börseneinkäufe gefreut: Eine Schneehose und ein paar Elefanten-Stiefel in neu und für nur 3,50.
  • Aus Versehen bei der Börse eine khaki-farbene Hose mit rosa Blumenstickerei fürs Kind gekauft.
  • Bei den eigenen Börsenverkäufen 23 Euro eingesackt, immerhin: die Benzinkosten sind fast gedeckt :-)
  • Abends Christoph fast zahnlos.
  • Abends mit dem Liebesten Ratatouille gesehen, sehr lustig.
  • Heute fast ausgeschlafen.
  • Von Christoph mit der Frage geweckt worden, ob Pferde Pilze essen.
  • Essen Pferde Pilze?
  • Gemütlich gefrühstückt.
  • Der A hat den Golf heile gemacht, Christoph und ich hatten es auch ruhig.
  • Das erste Anfänger LÜK-Heft haben wir in 30 Minuten durchgespielt.
  • Puzzlen mag er noch nicht so.
  • Nachmittags nett bei Vater-Familie verbracht.
  • Christoph als Bruchpilot unterwegs, diesmal nix passiert.
  • Lecker Kuchen, lecker Abendbrot.
  • Kind im Auto eingeschlafen, seitdem Ruhe.
  • Schönes Wochenende :-)
Verfasst von: rosa67 | 8. November 09

Noch mehr Schlechtwetterbeschäftigung

Auch Christoph ist bei schlechtem Wetter sehr kreativ. Wir kneten, wir malen, wir basteln.

Hier hat er einen Elefanten geknetet.

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Und hier entsteht mit Kartoffelstempeln, Pinseln und Händen und Gouache-Farbe ein Kunstwerk:

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Verfasst von: rosa67 | 8. November 09

Sockenstrickzeit

Das Wetter draußen ist sehr sockenförderlich. Pünktlich zum Geburtstag der Frau meines Vaters wurde dieses Paar fertig.

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Verfasst von: rosa67 | 8. November 09

Liedgut II

… oder drei Versuche, Laternenlieder zu singen :-)

Verfasst von: rosa67 | 8. November 09

Seltsames Gefühl

Eigentlich fühl ich mich hier in diesem kleinen Mikrokosmos inmitten der anderen W(indel)-Blogs ganz und gar wohl und behütet und gut aufgehoben. Klar, ich würde hier niemals unsere vollen Namen oder unsere Adresse bekanntgeben, aber dennoch hab ich eigentlich bislang noch nicht sooo arge Bedenken gehabt, auch mal Bilder oder Filme von Christoph zu veröffentlichen.

So hatte ich auch heute drei niedliche kleine Filme von dem jungen Herren hochgeladen und loggte mich hier und wollte sie also in den Blog stellen. Aber wie so oft in der letzten Zeit hatte ich einen Kommentar in meiner Spamliste, ganz harmlos vermeintlich, wo ich denn das tolle „Template“ herhätte, man erbitte sich Rat bei der Bloggestaltung. Und der Absenderlink führte mittenmang in eine P.orn.o-Seite.

Dann kommt man sich doch etwas komisch vor, erst mal diesen Spam löschen und danach fröhlich-frei das Kindervideochen ins Netz stellen.

Ich hab da ein wenig Bauchweh und bin nicht ganz sicher, wie ich das weiter handhaben möchte.

Bis ich eine Lösung gefunden habe, bleibt es aber erstmal wie gehabt.

 

Verfasst von: rosa67 | 6. November 09

Liedgut

Das Kind singt gern. In den letzten Wochen gab es ein Lieblingslied, offensichtlich im Kindergarten aufgeschnappt. Zunächst wussten wir nicht so recht, was er da singt. Aber nun ja. Folgendes:

Verfasst von: rosa67 | 6. November 09

Christoph goes fisch-shopping :-)

Der A und ich freuen uns über die Monate mit R. Denn da gibt es Muscheln. Wir mögen die so gern, und ich bin immer noch am Basteln am perfekten Muschelkochrezept.

Bislang geht das so. Ich bereite 1,5 kg Miesmuscheln vor, schnippel eine Zehe Knofi. Dann wird der Knoblauch mitsamt ein paar Kräutern freier Wahl in einem großen Topf in Öl glasig gedingst und mit ganz viel trockenem (nicht zu schlechtem) Weißwein abgelöscht. Das ganze soll dann kochen, wird gesalzt und gepfeffert. Die Muscheln werden dazu getan und mit Gefühl gekocht, geschüttelt, gerüttelt usw. Wenn die dann alle fertig sind, werden sie entfernt und in den Sud kommen Crem.e le.gere und allerhand Gewürze. Die Muscheln werden in eine große Schüssel gefüllt, der Sud kommt drüber und wird mit Baguette gedippt.

Christoph mag keine Muscheln, er kriegt Ofenpommes und ich auch.

Heute war ich mit Christoph im Fischgeschäft, um die Muscheln für unser freitagliches Ritual zu besorgen. Christoph wollte bitte schön auch etwas. „Chhhhhrebse, Schnapp-Chhhrebse zum essen.“

Ich bin sehr froh, dass in diesem Fischgeschäft eine Fischgeschäftsfrau aus Leidenschaft arbeitet. (beim gestrigen Seelachsfiletkauf fürs Kindi hat sie per Hand noch allerhand Greten entfernt, weil sie meinte, Gretenschlucken erzeugt Fischtrauma). Heute also haben wir Christoph gemeinsam beraten, so dass sie uns zwei essfertige Riesengarnelen als Krebse verschenkt hat. Und der junge Herr hat voller Stolz heute abend seine Chhhhrebse verspeist.

Verfasst von: rosa67 | 6. November 09

Die Sache mit dem Impfen

Ich weiß nicht. Ich weiß echt nicht.

Doch ein wenig weiß ich. Ich hatte 1999 eine richtige Grippe, also eine Influenza. Es hat ungefähr zwei Monate gedauert, bis die ganz ausgeheilt war. Da war ich zehn Jahre jünger, also Anfang 30. Und ja, einen Monat nach dieser Grippe war ich nicht mehr außer Atem, wenn ich in unserer damaligen Wohnung im ersten Stock angelangt war. Das war schlimm. Wirklich schlimm. Ich möchte das nicht noch mal haben.

Aber angesichts der bisher geschilderten Krankheitsverläufe der H1N1 habe ich bislang eher eine ruhige Kugel geschoben. Nun hoffe ich, ich werde demnächst eine bauchige Kugel schieben, wir wollen also ja das Projekt Wutz 2.0 angehen. Hm! Schwanger mit H1N1 stelle ich mir nicht so toll vor. Noch bin ich aber nicht schwanger.

Und was Christoph betrifft? Klar, der kleine Kerl ist eigentlich fit. Aber dank Kindergartenschnupfseuche rennt er eh schon den ganzen Winter mit schwerem Husten und grünem Schleim in der Nase rum. Ist das dann eine Vorerkrankung? Wie sieht es aus mit seinen Fieberkrämpfen? Zu Grippe jeder Art gehört auch hohes bis sehr hohes Fieber, was wir uns hier nicht leisten können.

Ich wäre da gar nicht so unsicher, wäre nicht mein Arbeitsplatz ein sehr internationaler, wäre nicht Christophs Kindergarten ebenso international sozusagen. Ich wäre da gar nicht so unsicher, müssten wir beide nicht täglich mit der U-Bahn oder dem Bus fahren, und das zu Stoßverkehrszeiten. Ich wäre da gar nicht so unsicher, wären der A und ich nicht beide berufstätig. Ein Kind mit Grippe zu betreuen, also, wenn es richtig grippeerkrankt ist, das kann dauern, und die zehn Tage Kindkrank pro Elternteil und Jahr sind schnell ausgereizt. Der A ist noch in der Probezeit, ich habe nicht Mals eine Vertretung und trau mich ja schon gar nicht, selbst mal krank zu sein.

Ich bin sehr unsicher.

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